Unsere Projekte in der „großen Gruppe“ im Kindergartenjahr 2025 – 2026
Unser Jahresprojekt "In 80 Tagen um die Welt"
Unsere Großen sind dieses Jahr um die Welt gereist. Alle Kinder erzählen gerne von ihrem Urlaub. Deshalb wollten wir unseren Horizont erweitern und etwas Neues über fremde Kulturen erfahren.
Das Erntedankfest war ein guter Einstieg in unser Thema, weil viele Lebensmittel in unseren Supermärkten aus dem Ausland kommen. Wir beschäftigten uns intensiv mit der Banane: Wir bastelten und aßen Bananen, erfuhren Neues über ihren Transport und erstellten unsere eigene Reportage „Bananen reisen um die Welt“.
Auf Wunsch der Kinder griffen wir außerdem das Thema Spinnen auf. Wir webten Spinnennetze, suchten in der Natur nach Spinnen, schauten uns Kindersendungen dazu an und bastelten zum Schluss unsere eigenen Bananenspinnen. Unsere Garderobe sah danach richtig südamerikanisch aus!
Anschließend lernten wir die Kontinente kennen. Wir entdeckten sie im Riesenweltatlas und auf dem Globus, erfuhren viel Neues über Meeresströmungen und erzählten von unseren Urlaubsreisen auf die verschiedenen Kontinente. Zum Abschluss gestalteten wir unsere Laternen mit Kontinentenmotiven.
Von Oktober bis November lasen wir das Buch „In 80 Tagen um die Welt“ von Jules Verne. Dieses Werk begleitete uns durch das gesamte Kindergartenjahr. Gemeinsam bastelten wir einen riesigen Herrn Fogg für unsere Eingangstür.
Dabei erfuhren wir vieles über das Leben der Menschen in früheren Zeiten und lernten England kennen. Wir beschäftigten uns unter anderem mit London und dem Big Ben, lernten einige englische Wörter, bastelten einen Routemaster-Bus und einen Gardisten der King's Guard und gestalteten gemeinsam den Union Jack sowie eine große englische Telefonzelle.
Für den Adventsmarkt studierten wir ein Weihnachtsmedley in drei Sprachen ein und eroberten damit die Herzen aller Besucher.
Während der Adventszeit erfuhren wir, wie Weihnachten in verschiedenen Kulturen der Welt gefeiert wird, und gestalteten ein Nordpolfenster.
Danach reisten wir nach Nordamerika und lernten die USA, Mexiko und Kanada kennen. Wir bastelten, malten Wolkenkratzer und gestalteten ein Fensterbild. Im Sommer unterstützte uns eine Kindergartenfamilie mit einem Vortrag über das Leben in New York. Gemeinsam starteten wir mit einem „Flugzeug“ von Förrenbach aus. Nach der Landung in New York besichtigten wir die Stadt und entspannten anschließend im Central Park bei Jazzmusik und Brezen.
Eine andere Kindergartenmama gestaltete einen Projekttag über Schottland. Wir verfolgten die Reise von Deutschland nach Schottland auf der Landkarte, lernten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen kennen, hörten eine Geschichte über Nessie und bastelten anschließend unser eigenes „Nessie“ aus einem Socken.
Im Frühling waren die Hersbrucker Störche in aller Munde. Deshalb beschäftigten wir uns intensiv mit ihnen. Wir schauten Kindersendungen an, lasen Bücher über Störche und falteten zum Abschluss einen Storch auf einem Ast.
Eine weitere Kindergartenfamilie berichtete von ihrer Reise nach Costa Rica. Sie brachte Plakate mit vielen Fotos mit und erzählte von den Sehenswürdigkeiten sowie der Tierwelt des Landes. Wir rochen an Kaffeebohnen und probierten Ananas. Anschließend ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf und malten mit Wasserfarben fröhliche Bilder aus Costa Rica.
Als der Kirschbaum vor unserem Eingang blühte, erinnerte uns seine Blütenpracht an die japanische Sakura. Deshalb reisten wir gedanklich nach Japan und bewunderten die Kirschblüte auf Fotos und in einer Kindersendung. Wir falteten Kirschblüten und ein japanisches Mädchen in Origamitechnik und schmückten damit unseren Flur. Auch das Nachmalen japanischer Schriftzeichen stellte sich als spannende Herausforderung heraus. Zum Schluss malten wir gemeinsam den Fuji, den berühmten Vulkan Japans, an unser Fenster.
Anschließend führte uns unsere Reise nach Frankreich. Eine Kindergartenmama begleitete und unterstützte uns dabei. Mithilfe einer selbst gestalteten Karte und liebevoll gemalter Bilder erzählte sie uns viele spannende Fakten über das Land, seine Sehenswürdigkeiten und insbesondere über Paris. Gemeinsam sangen und tanzten wir das Lied „Sur le pont d'Avignon“, lernten einige französische Wörter und probierten französische Spezialitäten. Zum Abschluss bauten wir den Eiffelturm aus Zahnstochern und Knete.
Ein besonderes Highlight für die Kinder war unser Ausflug mit dem Reisebus in den Tiergarten Nürnberg. Die Tiere aus aller Welt an einem Ort zu erleben, passte wunderbar zu unserem Jahresthema.
Bei der Verabschiedung in der Kirche führten unsere Vorschulkinder das Theaterstück „In 80 Tagen um die Welt“ auf. Die Aufregung war groß, doch der textsichere Auftritt, die Choreografie und das schauspielerische Können wurden mit großem Applaus belohnt. Das war ein krönender Abschluss unseres Jahresprojekts.
Damit die Kinder sich auch später noch gut an unser Jahresprojekt erinnern können, legte jedes Kind ein Reisetagebuch an und gestaltete dessen Deckblatt als Weltkarte. Im Laufe des Kindergartenjahres wurden darin Kunstwerke, Fotos und viele schöne Erinnerungen gesammelt. Am Ende durften die Kinder ihr persönliches Reisetagebuch mit nach Hause nehmen.
Unser Jahresprojekt für die Vorschulkinder "Kritzelpate"
Drei engagierte Kindergartenmütter absolvierten einen Workshop des Schreibmotorik Instituts e. V. im Landratsamt Nürnberger Land. Im Laufe des Kindergartenjahres förderten sie anschließend kompetent die motorischen Basiskompetenzen unserer Vorschulkinder als wichtige Grundlage für das spätere Schreibenlernen. Unsere Vorschulkinder nahmen mit großer Freude daran teil. Das war einfach klasse!
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Unser Kindergartenjahr 2025 - 2026 bei den Hoppelstopsern
Das diesjährige Kindergartenjahr stand unter dem Motto: „Naturfreunde – wir achten auf unsere Erde“. Im Mittelpunkt unseres Jahres standen die Themen Natur, Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit unserer Umwelt. Uns war es wichtig, den Kindern diese Werte nicht nur zu vermitteln, sondern sie gemeinsam im Alltag zu leben und durch viele praktische Erfahrungen erlebbar zu machen.
Ein erster Schritt war die Umstellung unserer Geburtstagskronen. Anstelle der bisher für jedes Kind neu gebastelten Kronen verwenden wir nun eine schöne Stoffkrone, die immer wieder genutzt werden kann. So lernen die Kinder ganz nebenbei, dass Wiederverwenden Ressourcen schont und Nachhaltigkeit bereits im Kleinen beginnt.
Zu jeder Jahreszeit unternehmen wir Spaziergänge in die Natur. Im Herbst sammeln wir Eicheln, Kastanien, Blätter und andere Naturmaterialien, die wir anschließend zum Basteln und Gestalten verwenden. Im Frühling beobachten wir, wie die Natur wieder zum Leben erwacht, entdecken die ersten Krokusse und genießen die Veränderungen, die jede Jahreszeit mit sich bringt. Dabei lernen die Kinder die Natur mit allen Sinnen kennen und entwickeln Wertschätzung für ihre Umwelt.
Unser erstes großes Fest rund um das Thema Lebensmittel und Nachhaltigkeit war das Erntedankfest. Jedes Kind durfte Obst, Gemüse oder andere Gaben mitbringen, mit denen wir gemeinsam unseren Erntedankaltar schmückten.
Im Anschluss wurden die mitgebrachten Lebensmittel selbstverständlich weiterverarbeitet. Gemeinsam kochten und backten wir daraus leckere Gerichte wie Gemüsesuppe, Pfannkuchen oder Apfelmus. So erfuhren die Kinder, wie wertvoll Lebensmittel sind und dass nichts verschwendet werden muss.
Auch während der Faschingszeit stand Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Anstatt neues Dekorationsmaterial zu kaufen, gestalteten wir aus alten Zeitungen und Werbeprospekten unsere eigenen Luftschlangen und Konfetti. Die Zeitungen wurden bunt bemalt, anschließend in Streifen geschnitten und zu Luftschlangen eingerollt. Mit einem Locher entstanden aus Prospekten viele kleine Konfetti. So konnten die Kinder erleben, wie aus vermeintlichem Altpapier etwas Neues und Kreatives entsteht.
Da wir im Kindergarten selbst Blumen wachsen lassen möchten, entschieden wir uns, dies auch zum Thema unserer Mutter- und Vatertagsgeschenke zu machen. Jedes Kind pflanzte Sonnenblumensamen in einen kleinen Topf und übernahm anschließend die Verantwortung für das Gießen und Pflegen der Pflanze. Mit viel Geduld konnten die Kinder beobachten, wie aus einem kleinen Samen nach und nach eine kräftige Sonnenblume heranwächst. Aus alten Eierkartons gestalteten wir eine Blume die als Pflanzenstecker diente. Auch unser Blumenbeet im Garten wurde gemeinsam gestaltet. Mit sogenannten Blumenmurmeln säten wir verschiedene Blumen aus und kümmerten uns regelmäßig um deren Pflege.
Dabei konnten die Kinder erleben, wie wichtig Wasser, Sonnenlicht und Fürsorge für das Wachstum von Pflanzen sind und welche Bedeutung Blumen für Insekten und unsere Umwelt haben.
Ergänzend begleiteten uns während des gesamten Kindergartenjahres zahlreiche Bilderbücher und Kamishibai-Geschichten zu den Themen Natur, unsere Erde, Umwelt und Nachhaltigkeit. Gemeinsam sprachen wir darüber, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, unsere Erde zu schützen. Durch Gespräche, Geschichten und praktische Erfahrungen entwickelten die Kinder ein erstes Verständnis dafür, wie wichtig ein achtsamer und verantwortungsvoller Umgang mit unserer Natur ist.
Als gelungenen Abschluss des Kindergartenjahres besuchten wir den Bauernhof in See. Dort erfuhren wir, wie die Kühe versorgt werden und was sie fressen. In der Milchkammer konnten wir beobachten, wie Käse hergestellt wird, und lernten, dass es ein ganzes „Wellness-Programm“ gibt, damit ein Käse seinen guten Geschmack entwickelt. Zum Abschluss durften wir den Käse und den Joghurt aus See verkosten.
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Unsere Projekte in der „großen Gruppe“ im Kindergartenjahr 2024 – 2025
Unser Jahresprojekt "Klangfarben und Farbtöne"
In diesem Jahr haben wir uns in unserem Kindergarten mit dem faszinierenden Jahresprojekt „Klangfarben und Farbtöne“ auseinandergesetzt, das uns allen – Erziehern und Kindern – eine wunderbare Reise durch die Welt der Kunst ermöglicht hat. Wir uns vorgenommen, die Kinder spielerisch an verschiedene Maltechniken heranzuführen und ihnen berühmte Künstler vorzustellen, um ihre Kreativität zu wecken und ihre Fantasie zu beflügeln.
Zunächst haben wir uns gemeinsam mit dem Thema Kunst beschäftigt: Was ist Kunst eigentlich? Wir haben diskutiert, dass Kunst alles sein kann, was uns berührt, ausdrückt oder zum Nachdenken anregt – von einem einfachen Strich auf dem Papier bis hin zu großen Meisterwerken. Die Kinder waren begeistert, als sie ihre eigenen Ideen einbrachten und wir gemeinsam erste Experimente starteten.
Ein zentraler Baustein war die Farbenlehre. Wir haben die Kinder ermutigt, selbst aktiv zu werden: Sie haben Farben gemischt, experimentiert und entdeckt, wie aus Primärfarben neue Töne entstehen. Mit viel Spaß und etwas Kleckserei haben sie ihren eigenen Farbkreis erschaffen, der nicht nur bunt, sondern auch einzigartig wurde – ein echtes Kunstwerk aus kleinen Händen!
Von dort aus sind wir zu berühmten Künstlern übergegangen. Zuerst haben wir Vincent van Gogh und seine Sonnenblumen kennengelernt.
Die Kinder waren fasziniert von den lebendigen Farben. Inspiriert davon haben sie ihre eigenen Sonnenblumen gemalt, die den Raum mit Sommerstimmung erfüllten.
Als Nächstes haben wir uns dem berühmten Gemälde der Mona Lisa zugewandt. Wir haben über Porträts gesprochen und wie sie die Persönlichkeit eines Menschen einfangen können. Die Kinder haben dann selbst Porträts von einem Freund oder einer Freundin erstellt – mit liebevollen Details wie lachenden Augen oder wilden Haaren.
Ein Highlight war die Begegnung mit Friedensreich Hundertwasser, dessen farbenfrohe Architektur uns alle verzaubert hat. Die Kinder haben bunte Häuser gemalt, voller Wellen, Türme und ungewöhnlicher Formen, die die Fantasie beflügelten.
Aus diesen Inspirationen ist unser eigenes kleines Projekt „Atelier“ entstanden. Hier haben die Kinder bunte Schachteln gestaltet – mit Farben, Mustern und kleinen Details, die an Hundertwassers Stil erinnerten.
Gemeinsam haben wir diese Schachteln dann zu einer prächtigen Hundertwasserstadt verbunden, die wie eine lebendige Skulptur in unserem Raum thronte und die Kinder stolz auf ihre kollektive Kreativität machte.
Den Höhepunkt des Jahres bildete unser Sommerfest, bei dem wir die Vorstellung „Malwida, Königin der Farben“ präsentierten. Es war ein Fest voller Tanz und Gesang, bei dem die Kinder in farbenfrohen Kleidern auftraten und die Geschichte einer Königin erzählten, die die Welt mit Farben zum Leuchten bringt. Zum Abschluss haben wir unser eigenes Kunstmuseum eröffnet, in dem all die wunderbaren Werke der Kinder ausgestellt wurden – ein Moment der puren Freude, der uns allen zeigt, wie bereichernd es ist, die kleinen Künstler auf ihrem Weg zu begleiten.
Wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer!
Jahresthema der Hoppelstopser 2024/2025: „Das bin Ich“
In diesem Kindergartenjahr drehte sich bei uns Hoppelstopsern alles um das spannende Thema „Das bin Ich“. Die Kinder haben ihren eigenen Körper und ihre Gefühle näher kennengelernt – denn sich selbst zu entdecken, ist ein ganz besonderes Abenteuer!
Unsere Reise begann mit einer Fantasiereise durch den eigenen Körper, bei der wir gespürt und beschrieben haben, was in uns steckt – von Kopf bis Fuß. Anschließend durften die Kinder ihre eigenen Umrisse auf Papier nachzeichnen und sie mit bunten Fingerfarben gestalten – „Ich bin ein Kunstwerk!“
Besonders viel Spaß machte das Nachzeichnen unserer eigenen Füße – ein kleiner Schritt für die Kinder, ein großer Schritt zur Selbsterkenntnis! Auch das Thema Zeit und Wachstum wurde kindgerecht aufgegriffen: Auf einem persönlichen Zeitstrahl hielten wir mit zugesendeten Fotos der Eltern die Entwicklungen der Kinder fest – von der Geburt über das erste Lebensjahr bis zum heutigen Tag.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Projekts war der eigene Familienstammbaum. Die Kinder durften ihre Familien vorstellen, Fotos einkleben und entdecken, wie viele liebe Menschen zu ihrem Leben gehören.
Natürlich kamen auch unsere Gefühle nicht zu kurz: In vielen Morgenkreisen sprachen wir darüber, wie wir uns fühlen, warum wir uns manchmal freuen oder traurig sind – und dass alle Gefühle erlaubt sind. In einem Gefühlsinterview und mit einem selbst gebastelten Gefühlsbarometer konnten die Kinder ganz bewusst über sich selbst sprechen: Wie fühle ich mich in bestimmten Situationen? Und wie sieht das aus?
Ergänzt wurde unsere Projektarbeit durch Arbeitsblätter und kreative Angebote, die alle ihren Platz in den „Das bin Ich“-Heftern gefunden haben. Diese besonderen Hefte durften die Kinder am Ende des Kindergartenjahres mit nach Hause nehmen – als Erinnerung an ein Jahr voller Selbstentdeckung, Wachstum und Gefühl.
Unsere Projekte in der „großen Gruppe“ im Kindergartenjahr 2023 – 2024
Unser Jahresprojekt für unsere „große Gruppe“ hieß Märchen.
Die meisten Kinder lieben Märchen, nicht nur die Geschichten an sich, sondern auch die etwas „andere Sprache“ beim Vorlesen.
Wir fingen mit dem „Kartoffelkönig“ an und haben dieses Märchen auf dem Kartoffelacker vertiefen dürfen, dank einer unserer Familien, wo wir beim Auflesen der Kartoffeln helfen durften. Viele „Könige“ wurden gefunden und dann in Form von Pommes genüsslich verzehrt.
Nach diesen Erfahrungen haben wir mit der Kräuterpädagogin Elisabeth, Löwenzahn, Spitzwegerich und Gundermann kennengelernt. Die gefundenen Kräuter haben wir mit Butter verarbeitet und einen herzhaften Brotaufstrich zubereitet. Mit vollem Bauchkonnten wir dann dem Märchen vom Spitzwegerich lauschen.
Der Klassiker unter den Märchen durfte nicht fehlen: „Rotkäppchen“. Zum Vertiefen und Nachspielen haben wir uns Tonpapierfiguren gebastelt, mit denen die Kinder sehr gerne gespielt haben. Zu dem passte es gut, dass wir vom Nikolaus eine tolle Kiste mit Verkleidungen geschenkt bekommen haben. Das Wolfkostüm war sehr begehrt zu dieser Zeit.
In der Weihnachtszeit hat uns das Märchen vom „Sterntaler“ begleitet. Und wir haben viel über Mut und Hilfsbereitschaft gesprochen und versucht, es auch zu leben. Das gelang an manchen Tagen sehr gut und dann auch mal wieder nicht. Die Kinder beschäftigte bei diesem Märchen vor allem die „Armut“ und das auf sich gestellt sein. Es war lange Thema in unserem Alltag.
Das Märchen „Frau Holle“ hat sehr gut für die Winterzeit gepasst. Fleiß und Ordnung, die mit Gold belohnt werden - jedes Kind hat sich sofort mit der Goldmarie assoziiert. Das gemeinsame Aufräumen nach dem Spiel fällt den Kindern immer wieder schwer. Umso mehr brauchen sie Lob und Ermunterung, wenn es gut funktionieren soll.
Zum Frühjahr und Sommer beschäftigte uns der Froschkönig!
Dieses Märchen hat uns zu einem Experiment inspiriert. Wir haben uns einen kleinen Teich in einer Zinkwanne eingerichtet und Froscheier darin platziert.
Unsere Kinder konnten eine Metamorphose beobachten, leider nicht vom Frosch zum Prinzen, sondern vom Laich zum klitzekleinen Frosch. Aber auch das war ein sensationelles Ereignis.
„Hänsel und Gretel“ bildete den Abschluss. Dieses Märchen wurde durch viele Basteleien, Malereien und Gesprächskreise vertieft.
Außerdem durften unsere Vorschulkinder dieses und andere Märchen bei einem Ausflug in den Wald mit der verkleideten Märchenpädagogin Maria Weidinger hautnah erleben.
Wir hoffen mit unseren Themen allen Kindern gerecht zu werden und sie zu begeistern.
Projekt „Schreibwerkstatt“
Sprache spielt für Kinder im Alltag eine besondere Rolle: sie wollen sich gerne mitteilen, die Welt um sich herum besser verstehen und die Beziehungen zu den anderen Menschen ausbauen. Im Kindergarten wird die sprachliche Kompetenz der Kinder täglich gefördert: wir lesen und erzählen, reimen und klatschen Silben, arbeiten an unserem Wortschatz und Grammatik, lernen Lieder, lernen einige Anlaute zu erkennen und versuchen unsere Namen zu schreiben. Und noch viel mehr.
Um Kinder für die aktive Beschäftigung mit den Buchstaben zu begeistern, haben wir uns für das Projekt „Schreibwerkstatt“ entschieden.
Bereits in der Vorbereitungsphase haben Kinder ihren Spaß gehabt. Auf dem Dachboden haben wir einen alten Zirkuswagen aus unseren Theaterrequisiten gefunden. Nach der gemeinsamen Reinigung haben wir damit einen Teil unseres Gruppenraums abgeschirmt und an einem Tisch festgemacht. Dadurch ist ein kleiner Raum entstanden, unsere Schreibwerkstatt. In einem Gesprächskreis wurde den Kindern das erste Arbeitsmaterial vorgestellt und die Arbeitsregeln besprochen. Buchstabenteppich mit den Würfeln, LUK-Kasten mit den Aufgaben, Buchstaben zum Fädeln und Puzzeln und eine Schreibmaschine haben Kinder nach Lust und Laune ausprobiert.
Aus einem Spielanlass heraus haben wir unsere Schreibwerkstatt zu einer Poststelle umdisponiert: Kinder haben Briefe mit der Schreibmaschine getippt, Briefmarken selbst gestaltet, aus einer Schachtel einen Briefkasten gebastelt und ihre Briefe dann verschickt. Sogar die großen Pakete hat unsere kleine Postfiliale zugestellt.
Später dann haben wir für die Kinder Notizbücher in A5 Format als Buchstabenbücher angelegt. Kinder haben die Seiten mit Buchstabenstempeln bedruckt, Buchstaben nachgefahren und sie selbst kreativ gestaltet. Dieses Projekt wird in dem folgenden Kindergartenjahr weitergeführt, da das Interesse der Kinder an Buchstaben bestehen bleibt.
Unsere Projekte bei den Hoppelstopsern im Kindergartenjahr 2023 / 2024
In diesem Kindergartenjahr haben wir uns für ein großes Jahresthema entschieden, dass in viele kleine Teilthemen unterteilt wird. Es heißt: „HEIMISCHE TIERE“
Wir haben folgende Tiere näher thematisiert:
➢ Reh
➢ Maus
➢ Huhn
➢ Hase
➢ Biene
Im Prinzip hat der Beginn des Kleinthemas immer gleich begonnen. Wir schauen uns das Tier anhand eines Kuscheltieres oder eines Bildes an. Wir lernen wichtige Merkmale des Tieres, lernen Lieder oder Fingerspiele und malen oder basteln passend dazu. Bücher bzw. selbst gestaltete Kamishibaii gehören selbstverständlich auch dazu.
Zu jedem der einzelnen Tiere haben wir immer eine besondere Aktion geplant. Bei dem Reh haben wir Kastanien gesammelt und uns anschließend mit einer Jägerin getroffen. Diese hat uns ihre Jägerbekleidung gezeigt und die Kastanien an sich genommen. Die Kastanien hat sie dann an die Rehe verfüttert.
Die Maus hat uns in der Zeit um St. Martin begleitet, sodass unsere Laternen dieses Jahr Mäuse wurden.
Bei den Hühnern hatten wir das Glück, das wir einigen beim schlüpfen zusehen konnten. Wir durften sie sogar in die Hände nehmen, streicheln und dann in ihr neues zu Hause unter der Wärmelampe begleiten.
Die Hasen waren sogar im Kindergarten bei uns zu Besuch. Herrmann Högner hat einige von seinen großen und kleinen Hasen dabei gehabt. Diese dürfen wir in den Arm nehmen und streicheln.
Bei den Bienen steht noch ein Besuch bei den Imkern an auf den wir uns alle schon sehr freuen.
Unsere großen und kleinen Hoppelstopser merken sich schon immer sehr viel und wir sind sehr stolz, dass sie immer so toll bei jeder Aktion dabei sind.
ÖkoKids – Projekt zur Nachhaltigkeit (Januar bis Juli 2020)
Name des Projektes: „Unsere Mutter Erde und Umweltschutz“
Die Idee entstand im Rahmen eines Jahresprojekts "Vier Elemente". Wir haben uns mit dem Element Erde als Teil der Erdoberfläche auseinandergesetzt und den Akzent auf das Aufrechterhalten und den bewussten täglichen Umgang der Kinder mit unserer Umwelt gelegt.
Es wurden alle 22 Kinder und 4 Mitarbeiter im Projekt eingebunden.
Wir haben uns im Rahmen des Themas "Umweltschutz" mit folgenden Aspekten beschäftigt:
- Müll in unserem Alltag und vor allem Plastikverpackung: Das Vorwissen und die Beobachtungen der Kinder aus ihrem Umfeld wurden in den Gruppengesprächen festgestellt. Das Sachwissen zu "Mülltrennung und Müllentsorgung" wurde auch durch die gemeinsamen Gespräche und auch durch die Vorlesegeschichten aus dem didaktischen Material aufgebaut und durch Bilder und Plakate veranschaulicht. Wir haben gemeinsam auf den Müll in unseren Brotzeitdosen mithilfe einer Beobachtungsliste geachtet. Hier wurden auch die Eltern miteingebunden, die zusammen mit ihren Kindern die Brotzeit vorbereitet und eingepackt haben. Wir haben bewusst unser Müll getrennt (dafür haben wir unsere Mülleimer entsprechend gekennzeichnet) und wo es möglich war im Kiga auch vermieden. Unterwegs im Dorf und auf dem Spielplatz haben wir das Müll sichergestellt, in eine mitgebrachte Mülltüte gesammelt und entsorgt.
- Wo kommen unsere Lebensmittel her: Das Vorwissen und die Beobachtungen der Kinder zu "Lebensmittel im Supermarkt und in der Brotzeitdose" in den Gruppengesprächen aufgegriffen. Wir haben gemeinsam Plakate gestaltet: Lebensmittel tierischer / künstlicher / gemischter Herkunft gestaltet und ausgehängt. Das Sachwissen zu "Unsere Milch" wurde durch didaktisches Material (Bilder und eine Geschichte dazu) aufgebaut. Eine der Mütter hat für uns im Landwirtschaftsamt einen Gummikuheuter ausgeliehen und die Kinder haben sich im Kuhmelken ausprobiert. Wir haben durch eine Bildergeschichte nachvollzogen wo die Bananen in unseren Supermarkt herkommen und diesen Weg auf der Weltkarte gekennzeichnet.
- Papierrecycling: Wir haben zusammen mit den Kindern aus den alten Zeitungen das "neue" Papier geschöpft und daraus schöne Geschenke für die Eltern gestaltet.
